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Die Informationen aus diesem Bereich stammen aus dem Baden-Württembergischen Verwaltungs-Portal ServiceBW. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

5.2. Alkohol

Viele Jugendliche können sich eine Party ohne Alkohol kaum vorstellen. Doch wer häufig "ein Gläschen" trinkt, kann sich sehr schnell an die vordergründig angenehme Wirkung des Alkohols gewöhnen. Ist Alkohol das ausschließliche Mittel, um zu entspannen, abzuschalten oder Spaß zu haben, wird es Zeit, die Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen.

Alkohol ist so gefährlich, weil er praktisch unbeschränkt verfügbar, gesellschaftlich und kulturell akzeptiert ist. Der übermäßige Genuss von Alkohol kann eine schwere psychische und körperliche Abhängigkeit erzeugen.

Auswirkungen und Folgen von Alkoholkonsum

Alkohol ist ein Zellgift. Der regelmäßige Konsum erhöht nicht nur das Risiko einer Abhängigkeitserkrankung, sondern kann unter anderem die Leber, das Nervensystem, den Magen-Darm-Trakt, das Herz und die Bauchspeicheldrüse schädigen.

Kurzfristig kann der Konsum von Alkohol die Seh- und Hörleistung mindern und die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit senken. Daraus resultiert eine höhere Reaktionszeit und somit Fahruntüchtigkeit.

Risikofreien Alkoholkonsum gibt es nicht. Dies gilt für Jugendliche ganz besonders, da die körperliche Entwicklung erst mit etwa 20 Jahren abgeschlossen ist. In bestimmten Lebenssituationen wie während der Schwangerschaft, beim Autofahren, während der Arbeit, Schule oder Studium gilt: kein Alkohol!

Alkopops und Energiedrinks

Alkopops haben zwar einen niedrigeren Alkoholgehalt, aufgrund der Zuckerbeimengung gelangt der Alkohol jedoch schneller ins Blut. Dies erhöht das Risiko einer ungewollten Überdosierung, da der Alkohol weniger wahrgenommen, jedoch schneller zum Gehirn transportiert wird.

Der gleichzeitige Konsum von Alkohol und Energiedrinks birgt besondere gesundheitliche Risiken, denn die Energiedrinks enthalten große Menge an Koffein und Taurin. Dies beschleunigt die Aufnahme und die Wirkung des Alkohols. Eine in diesem Zusammenhang nachlassende Reaktionsfähigkeit wird nur eingeschränkt wahrgenommen.

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