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Aus dem Gemeinderat
30.11.2017 - 8.12.2017

Plus in der Jahresrechnung 2016

Sprudelnde Steuerquellen bescherten Pfaffenhofen im vergangenen Jahr 2016 ein deutlich besseres Ergebnis als zu Jahresbeginn geplant. Statt des geplanten Griffs in die Rücklagen (knapp 300000 Euro) zur Finanzierung der vorgesehenen Investitionen, konnten dem Sparstrumpf am Ende sogar noch rund 301000 Euro zugeführt werden. Damit hatte die Gemeinde zum Jahresbeginn 2017 rund 727000 Euro auf der Hohen Kante.

Die Gewerbesteuer brachte 2016 Mehreinnahmen in Höhe von fast 35000 Euro in die Kasse und die Einkommenssteueranteile und Schlüsselzuweisungen des Landes ein Plus von rund 84500 Euro. Deutlich gestiegen um knapp 60000 Euro sind allerdings die Ausgaben fürs Personal. Mit insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro sind dies allein rund 20 Prozent der Ausgaben des Verwaltungshaushalts. Mehrausgaben bescherte auch der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote. Rund 741000 Euro kostete 2016 der Betrieb der Kindertagesstätten samt Interkommunalem Finanzausgleich. Das sind fast 100000 Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Der einzige Kredit den Pfaffenhofen derzeit noch hat, wurde planmäßig (53685 Euro) getilgt und hatte zum Jahresende einen Stand von knapp 94000 Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 40 Euro. Insgesamt veränderte sich das Haushaltsvolumen 2016 von geplanten 5,8 Millionen Euro auf 6,2 Millionen Euro. wst

 

Vergabe an Erschließungsträger

Zwei Neubaugebiete hat Pfaffenhofen derzeit in der Planung: Das knapp drei Hektar große Areal „Gehrn Erweiterung West“ im Ortsteil Pfaffenhofen und die rund 50 Ar große Fläche „Östlich Rosenstraße“ in Weiler. Beide Bebauungsplanentwürfe hat der Gemeinderat im Juni abgesegnet und öffentlich ausgelegt. Wesentliche Stellungnahmen, die ein scheitern der Baugebiete befürchten lassen, seien von den Trägern öffentlicher Belange nicht eingegangen, berichtete Planer Matthias Käser dem Gemeinderat.

Allerdings: Einige der eingegangenen Bedenken sind so umfangreich, dass weitere Expertisen und fachliche Prüfungen noch eingeholt werden müssen. Erst dann könne der Gemeinderat darüber entscheiden, betonte Bürgermeister Dieter Böhringer.

Die Erschließung der beiden Baugebiete soll dann aber vom Ingenieurbüro für Baulandentwicklung Willibald aus Bad Waldsee durchgeführt werden, hat der Gemeinderat jetzt schon mal beschlossen. wst

 

Verein Heinrich-Schickhardt-Straße

Neben 24 anderen Städten und Gemeinden aus Baden-Württemberg und dem Elsass wird jetzt auch Pfaffenhofen Mitglied im Verein „Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt“. Das hat der Gemeinderat beschlossen.

Heinrich Schickhardt (1558 – 1635), bedeutender Baumeister der Deutschen Hochrenaissance und berühmter Hofbaumeister des Herzogtums Württemberg, hat in seiner Zeit auch in Pfaffenhofen wichtige Bauwerke geschaffen: In den Jahren 1610 bis 1613 die Erweiterung des Langhauses (Kirchenschiff) der Lambertuskirche und den Neubau des Pfarrhauses. wst