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Aus dem Gemeinderat
11.1.2018 - 19.1.2018

Blutspender geehrt

Die stolze Zahl von 125 Blutspenden an den DRK-Blutspendedienst hat Manfred Schmid schon geleistet. Eine Zahl die auch Bürgermeister Dieter Böhringer sehr überraschte. Denn einen Spender mit so hoher Zahl gab es bisher in Pfaffenhofen noch nicht zu ehren. In ganz Baden-Württemberg in den zurückliegenden 60 Jahren auch nur 1140 Mal, hat der Verwaltungschef recherchiert. Der fleißige Spender aus Weiler allerdings nimmt’s gelassen und verspricht, auch weiterhin sein Blut zu spenden.

Bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates ehrte der Verwaltungschef zusammen mit dem Zaberfelder DRK-Ortsvereinvorsitzenden Martin Grüner vier Männer und zwei Frauen aus beiden Ortsteilen mit Ehrennadeln des DRK, zudem gab es Wein- und Buchpräsenten der Gemeinde.

Insgesamt haben die sechs Teilnehmer 410 Blutspenden geleistet. Natürlich sei die Zahl 125 etwas ganz besonderes und verdient eine Herausstellung, sagte Böhringer. Damit wolle er aber keinesfalls die Leistungen der anderen Spenderinnen und Spender schmälern. Denn auch sie könnten mit bewundernswerten Zahlen aufwarten: Werner Haußmann mit 100 Spenden und Udo Schaible mit 75 Spenden.

50 Mal Blut gespendet haben Klaus Rustler und Ramona Burmeister. Zehn Mal zum Pieks beim DRK war Sabine Beck. „Es ist einfach bewundernswert, was Sie tun“, lobten Böhringer und Grüner die fleißigen Blutspender. „Sie helfen Menschen, die auf eine Bluttransfusion oder Blutprodukten angewiesen sind“. Da Blut trotz allen medizinisch technischen Fortschritts nicht künstlich hergestellt werden könne, seien Blutspenden dringen erforderlich.

Aktuell sind die Zahlen jedoch rückläufig: Knapp 465000 Blutspenden hat das DRK 2016 in Baden-Württemberg eingesammelt. Fast 2500 weniger als im Jahr zuvor. Und der Bedarf steigt. In Baden-Württemberg und Hessen werden wöchentlich rund 15000 Spenden benötigt. Um das zu schaffen werden jährlich mehr als 4500 Spendeaktionen benötigt. Im Kreis Heilbronn waren es im Vorjahr 106 Aktionen die 19000 Spenden einbrachten. Davon sind 150 Blutbeutel aus dem Spendetermin in Pfaffenhofen. wst

 

Jahresabschluss 2016 beim Wasser

Rund 34000 Euro Gewinn wurden 2016 in der kommunalen Wasserversorgung erwirtschaftet. Auf den aktuellen Wasserpreis wirkt sich der Gewinn allerdings nicht aus. Denn in den Büchern stehen noch große Verlustvorträge aus den Vorjahren, die mit dem Gewinn verrechnet werden müssen, erläuterte Bürgermeister Dieter Böhringer. Deshalb werden aber auch keine Steuern fällig. Der Gemeinderat stimmte dem steuerlichen Jahresabschluss 2016 der Wasserversorgung zu. wst

 

Abbrucharbeiten vergeben

Die Abbrucharbeiten für mehrere Gebäude im Sanierungsgebiet Hauptstrasse/Keltergasse hat der Gemeinderat vergeben. Elf Firmen wurden für die beschränkte Ausschreibung angeschrieben. Nur fünf Unternehmen gaben ein Angebot ab. Mit knapp 127000 Euro hatte der Heilbronner Abbruchspezialist SER die Nase vorn und den Zuschlag erhalten. wst

 

Kämmerer Frieder Schuh verabschiedet

Neun Jahre lang hat Frieder Schuh die Pfaffenhofener Finanzen mit großem Können und viel Freude an der Arbeit umsichtig und akkurat verwaltet. Doch der Lockruf seiner Heimatstadt war stärker. Jetzt verwaltet er das Geld in der Lauffener Rathausburg. In der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates hat Bürgermeister Dieter Böhringer den scheidenden Kämmerer offiziell verabschiedet. Und auch der Gemeinderat hatte ein Abschiedsgeschenk für den immer freundlichen und umsichtigen „Finanzminister“ parat.

Unter 14 Bewerbern habe der Gemeinderat im November 2008 den Lauffener Diplom-Verwaltungswirt ausgesucht, blickte Böhringer zurück. Am 1. Januar 2009 trat er dann die Nachfolge des nach Talheim gewechselten Dieter Uhler an. Ein Jahr später, im Januar 2010, präsentierte der neue Kämmerer seinen ersten Haushaltsplan im Gemeinderat. Dem folgten sieben weitere. Auch am Etat für 2018 arbeitet Frieder Schuh noch mit und bereitet ihn für seine Nachfolgerin vor.

Außer den klassischen Kämmereiaufgaben wie Haushaltspläne und Jahresrechnungen aufstellen, Gebührenkalkulationen und Satzungen erstellen, sowie Förderanträge für ELR-Programme, energetische Sanierungen und Geld aus dem Landes-Ausgleichsstock ausarbeiten, habe Frieder Schuh in der Pfaffenhofener Rathausverwaltung auch noch wichtige Aufgaben aus dem Hauptamtsbereich übernommen, beschrieb der Rathauschef das Arbeitspensum seines wichtigsten Mitarbeiters und Vertreters im Amt.

Die Vorbereitung und Durchführung von Bundes-, Landtags- und Kommunalwahlen, alles rund um die Kinderbetreuung und die Personalabrechnungen seien nur einige Aufgaben aus einer Liste, die sich im Detail noch lange fortsetzen ließe.

Dieter Böhringer: „Frieder Schuh war in Pfaffenhofen ein vielseitiger, einsichtiger und ausgeglichener Kämmerer, der gleichermaßen Wert geschätzt wurde von den Kollegen und den Bürgern“. wst