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Aus dem Gemeinderat
7.2.2019 - 15.2.2019

Investitionsplan vorgestellt

 

Der Finanzierungsbedarf für geplante Investitionen der Gemeinde Pfaffenhofen wird sich in diesem Jahre – abzüglich der Einnahmen – auf 829.000 Euro belaufen. Zur Vorbereitung des Haushaltsplans 2019 legte Finanzsachbearbeiterin Francesca Brand dem Gemeinderat eine Übersicht der vorgesehenen Maßnahmen vor.

 

Die Umstellung auf das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen ist bereits erfolgt. Der Pfaffenhofener Haushalt ist in Teilhaushälte untergliedert. Bei den sogenannten Investitionsmaßnahmen sind Einzahlungen, wie zum Beispiel Zuschüsse und Erlöse aus Grundstücksverkäufen, aufgelistet. Dem gegenüber stehen Auszahlungen, unter anderem aus dem Erwerb von Sachanlagen und Baukosten. Die werden in den Folgejahren über Abschreibungen im Ergebnishaushalt refinanziert.

 

Die erfreuliche Nachricht für die Räte war, dass für die geplanten Maßnahmen keinerlei Kreditaufnahmen erforderlich werden. Vielmehr verfügt die Gemeinde dank Mehreinnahmen im abgelaufenen Jahr über eine hohe Liquidität.

 

Ein Großteil des Investitionen verschlingt die Erschließung des Baugebiets „Gehrn Erweiterung West“. Hier sind 2019 für den Grundstückserwerb und die Erschließungskosten Aushaben in Höhe von 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Im Folgejahr müssen dafür nochmals rund 1,7 Millionen Euro aufgebracht werden. Allerdings rechnet die Kommune für die nächsten Jahre mit Grundstückserlösen in Höhe von zusammen rund 3,5 Millionen Euro.

 

Im Sanierungsgebiet „Hauptstraße/Keltergasse“ wird mit Kosten von 290.000 Euro und Einnahmen aus Fördermitteln des Landes in Höhe von 174.000 Euro gerechnet. Auch im Rathaus selbst kommen auf die Gemeinde durch den Einbau einer Klimaanlage und durch Umorganisation der EDV-Ausstattung Ausgaben von 37.000 Euro zu. Stefan Wasserbäch hinterfragte das EDV-Projekt und wollte wissen, ob hierbei die Einführung des Ratsinformationssystems erfolgt. Bürgermeister Dieter Böhringer verneinte die Frage. „Die geplanten 10.000 Euro sind für die Anschaffung neuer Hardware und für die Verlängerung von Lizenzen vorgesehen“, so Böhringer. In puncto Umstellung auf das Informationssystem „müssen wir noch Überlegungen anstellen und uns fragen, ob Kosten und Nutzen im Verhältnis stehen“ ergänzte er.

 

Mit der Generalsanierung des Hochbehälters und dem geplanten Neubau eines Pumpwerks stehen auch im Bereich der Wasserversorgung Investitionen in Höhe von geschätzten 430.000 Euro ins Haus. Diese sowie etliche weitere kleine Investitionen werden nun in den Haushalt 2019 eingearbeitet. Der komplette Etat wird voraussichtlich am 20. Februar im Gemeinderat eingebracht.

 

hsc/HSt