Aktuelle Nachrichten

22. Frosch- und Schneckenfest - Rockkonzert und Blasmusik sorgen für gute Stimmung beim Fest

Mit einem brillanten Feuerwerk das begeisterte, und trotz einiger Regentropfen die Besucher aus den Zelten und unter den großen Schirmen hervorlockte, ging das 22. Pfaffenhofener Frosch- und Schneckenfest am Sonntagabend zu Ende. Zuvor jedoch wurde rund ums Pfaffenhofener Gemeindezentrum wieder zwei Tage lang ausgiebig und fröhlich gefeiert. Samstags bei einem kraftvollen Rock- und Popkonzert mit der Gruppe Sunset Point, sonntags bei klassischer Blasmusik zum Frühschoppen mit dem Musikverein Brackenheim und böhmisch-mährischen Klängen mit den Gemminger Schlosspark Musikanten zum Festausklang.

 

 

 

Und auch dazwischen wurde den Festbesuchern noch reichlich Unterhaltung geboten. In der Wilhelm-Widmaier-Halle präsentierten Pfaffenhofener und Zaberfelder Schuh- und Modegeschäfte des HGV allerlei Schnäppchen zum Zugreifen.

 

 

Sportliche Darbietungen der Mädchenturngruppen des TSV Pfaffenhofen gab es sonntagnachmittags auf der Festbühne vor dem Rathaus. Highlight war dort die Akrobatikshow der „Stuhlgang“ des TGV Dürrenzimmern. Eindrucksvoll demonstrierte die siebenköpfige Männerriege um Harry Blatt, dass Geräteturnen nicht nur mit dem klassischen Barren oder am Reck geturnt werden kann. Ein paar Stühle und ein Tisch reichen der Stuhlgang als „Turngeräte“ für ihre akrobatische Show.

 

 

Und wer sich für Trachtenmode interessierte, konnte sich bei einer entsprechenden Modeschau, unter anderem mit Festpräsident Siegfried Lang als Model, inspirieren lassen. Musikalische Unterhaltung zwischendurch gab’s vom Fanfarencorps Rauenberg.

 

 

Ein umfangreiches Programm haben die Veranstalter auch für die Kinder vorbereitet. Vom Kasperle-Theater über Kinderkarussell bis hin zum Wasser spritzen bei der Feuerwehr und Glitzertattoos bei den Landfrauen. Auf dem Schulhof gab es zudem auch noch einen Kindersachenflohmarkt. Auch kulinarisch hatten die Vereine einiges zu bieten: Von leckeren Lachshäppchen über Pizza und Pasta bis hin zur vegetarischen Pilzpfanne, geräucherten Forellen und Tiroler Schnitten. Auch selbst gemachte Pralinen, Kaffee und Kuchen, Eis und andere Süßigkeiten waren im Angebot. Natürlich auch schwäbische Maultaschen, Grill- und Currywurst, Hähnchen, Steaks und Schnitzelweck – mit und ohne Kartoffelsalat. Weingenießer fanden am Stand der Weingärtner Cleebronn/Güglingen edle Tropfen und am Stand des VFB-Stuttgart-Fanclub Zaberschwaben feine „Schlozerle“ aus dem Keller des Weingutes Wachtstetter. Das Frosch- und Schneckenfest sei das Fest der Vereine beider Ortsteile, betonte Bürgermeister Dieter Böhringer beim Fassanstich. Gegründet 1977 um das zusammenwachsen der vorher selbstständigen Gemeinden Pfaffenhofen und Weiler zu fördern. Ein großes Lob zollte deshalb der Gemeindechef allen freiwilligen Helfern in den Vereinen und bei der Feuerwehr, den Rathaus- und Bauhofmitarbeitern und nicht zuletzt dem Festpräsidenten Siegfried Lang, der in diesem Jahr zum zwölften Mal das Fest organisierte.

 

 

Umrahmt wurde der Festauftakt mit Fassanstich und Freibierausschank von den Kindern der beiden Kitas, der Grundschule und den Pfaffenhofener Liederkranzchören.

 

 

 

Und weil auch in diesem Jahr wieder das Frosch- und Schneckenfest ein kleines Jubiläum hat - vor 40 Jahren, bei der 700-Jahr Feier von Pfaffenhofen, wurde erstmals rund ums Rathaus gefeiert – gab es zum Abschluss wieder ein Feuerwerk. Schade nur, dass am Sonntagabend das Wetter die Festlaune etwas eintrübte. wst

 

 

Keine Krawalle

Das 22. Frosch- und Schneckenfest war auch in diesem Jahr wieder „ein tolles und für die Vereine ein erfolgreiches Fest“. Darin sind Bürgermeister Dieter Böhringer und Festpräsident Siegfried Lang einer Meinung. Besonders froh sind die Beiden, dass es auch in diesem Jahr wieder keine besondere Vorkommnisse und Krawalle gegeben hat. Das alle zwei Jahre stattfindende Fest habe auch nach nunmehr 42 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft und seinem Charme verloren, meint der Gemeindechef. Trotz vielerlei Festkonkurrenz würden die Besucher immer gerne auch nach Pfaffenhofen kommen. Die kulinarische Vielfalt, das Ambiente und das Gemütliche hier machen es wohl aus. wst

 

Artikelübersicht