Gemeindeentwicklungskonzept

STRATEGIEPLAN 2030

Das Gemeindeentwicklungskonzept 2030 wurde vom Gemeinderat am 01.06.2016 beschlossen und steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

 

GemeindeentwicklungskonzeptStrategieplan 2030

                                                       - Pläne

 

Der Strategieplan ist auch in gedruckter Form im Rathaus erhältlich.

Tel. 07046 / 9620-0, bma@pfaffenhofen-wuertt.de

GEMEINDEENTWICKLUNGSPROZESS

Im Zuge des Gemeindeentwicklungsprozesses wurde eine Entwicklungsstrategie für die Gemeinde Pfaffenhofen und Handlungsansätze in allen kommunalen Handlungsbereichen bis zum Jahr 2030 erarbeitet.

 

Die Erarbeitung des Strategieplans erfolgte durch den Gemeinderat, die Bürger-schaft und die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung, Stuttgart.

 

Phase 1:        

Bestandsaufnahme und Analyse            

April - Oktober 2015

Phase 2: Kommunale Klausurtagung November 2015
Phase 3: Bürgerbeteiligung November 2015
Phase 4: Erstellung des Strategieplans Januar - April 2016

 

Download - Vorlage Nr. 9/2015 der Gemeinderatssitzung vom 25.02.2015

 

Download - Heilbronner Stimme vom 27.02.2015 "Auf Veränderungen reagieren"

 

Download - Vorlage Nr. 13/2016 der Gemeinderatssitzung vom 27.04.2016

                   "Einbringung des Entwurfs"

 

 Download - Heilbronner Stimme vom 29.04.2016 "Bei Naherholung noch Luft

                     nach  oben"

 

Download - RMZ Artikel vom 06.05.2016, "Aus dem Gemeinderat"

 

Download - Vorlage Nr. 18/2016 der Gemeinderatssitzung vom 01.06.2016

                   "Beschluss des Konzepts"

 

Download - Heilbronner Stimme vom 03.06.2016 "Handlungsrahmen steht"

 

 

KLAUSURTAGUNG 14.11.2015

Gemeindeentwicklungskonzept Pfaffenhofen 2030 –

Klausurtagung des Gemeinderats

Am 14.11.2015 hat sich der Gemeinderat ganztägig mit der Strategieplanung für die kommenden 15 Jahre beschäftigt. Im Rahmen dieser Planungen wird zusammen mit dem beauftragen Büro Reschl Stadtentwicklung ein Entwicklungskonzept und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden. Wichtig ist dieses Gemeindeentwicklungskonzept unter anderem auch für die anstehende

Überarbeitung des Flächennutzungsplans und die geplanten  Sanierungs-maßnahmen in Pfaffenhofen und Weiler. Am Vormittag wurden von Professor Richard Reschl und seinen Mitarbeitern Roland Köhler und Jacob Uhlmann, die in den letzten Monaten erarbeitete Gemeindeanalyse und die  Entwicklungs-perspektiven vorgestellt. Neben den ortsspezifischen Rahmenbedingungen wurde die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten 15 Jahren und die Auswirkungen des demografischen Wandels in Pfaffenhofen dargestellt.

Dabei wurde deutlich, dass sich die Altersstruktur der Einwohnerschaft in Pfaffenhofen in den kommenden Jahren deutlich verändert und dies Auswirkungen auf die Infrastruktur der Gemeinde hat. In zwei Arbeitsgruppen wurden am Nachmittag die einzelnen Themenblöcke „Siedlungsentwicklung, Wohnen und Städtebau“, „Wirtschaft, Gewerbe und Einzelhandel“, „Infrastruktur und Soziales“, „Mobilität“ und „Freizeit, Naherholung und Tourismus“ diskutiert und Ziele entwickelt. Die Ergebnisse der beiden Arbeitsgruppen wurden dann im Anschluss im Gesamtgremium vorgestellt und erörtert. Im nächsten Schritt sind nun am kommenden Wochenende die Bürger im Rahmen der Bürgerwerkstatt eingeladen, sich in die Entwicklung des Strategieplans mit einzelnen Themen und Punkten einzubringen. Bis März 2016 wird dann auf der Grundlage der Bestandsanalyse und den Ergebnissen der Klausurtagung und der Bürgerwerkstatt eine Gesamt-konzeption sowie ein Handlungsprogramm erarbeitet.

Bilder Kommunale Klausurtagung:

PLANUNGSWERKSTATT 20./21.11.2015

Freitag, 20. November 2015     Auftaktveranstaltung   19:00 Uhr, Rathaus 
Samstag, 21. November 2015     Planungswerkstatt         9:30 Uhr, Rathaus

 

Download - Präsentation Auftaktveranstaltung Planungswerkstatt

 

Download - Handout - Planungswerkstatt

Bürger machen sich in der Planungswerkstatt Gedanken

Ein Top-Spielplatz in zentraler Lage, barrierefreies Einsteigen in die Linienbusse, die Ortsdurchfahrt aufwerten, Begegnungsstätten an der Zaber schaffen, neue Baugebiete auf landwirtschaftlich weniger attraktiven Flächen anbieten ... Wenn es um die zukünftige Entwicklung ihres Heimatortes geht, sind die Ideen und Wünsche der Pfaffenhofener und Weilerer, die sich an der „Planungswerkstatt der Bürgerschaft“ beteiligen, vielfältig. Über alle Bereiche dörflicher Gemeinschaft und

Zukunftsentwicklung haben 25 engagierte Teilnehmer am Samstag fast sechs Stunden lang in zwei Gruppen diskutiert. Es wurden Ideen

entwickelt und Ziele formuliert und das mit einem sehr breiten Spektrum. Da ging es um Siedlungspolitik, Wohnen und städtebauliche Gestaltung, um Gewerbe und Einzelhandel, Infrastruktur und Mobilität, Soziales und Freizeit,

Naherholung und Tourismus. Interessant: Mit der elfjährigen Jaqueline und

der zehnjährigen Emma brachten sich auch zwei Kinder tatkräftig ein. In den Bereichen Spielplätze, Kinderbetreuung und Bushaltestellen

konnten sie die Probleme aus ihrer Sicht darstellen. Die sogenannte Planungswerkstatt ist Teil des „Strategieplans Pfaffenhofen 2030“, den die

Gemeinde in Auftrag gegeben hat. Wo und wie müssen sich Pfaffenhofen und der Ortsteil Weiler in den nächsten 15 Jahren verändern und entwickeln, um die Einwohnerzahl zumindest zu halten und die Wohnqualität zu festigen? Zu

solchen Fragen für den Gemeinderat ein Handlungskonzept zu entwickeln, ist Aufgabe des Stadtentwicklungsbüros Reschl aus Stuttgart. In vier Phasen – Bestandsaufnahme und Analyse, Klausur des Gemeinderates, Bürgerbeteiligung

mit Planungswerkstatt und schließlich Ausarbeitung – soll das Konzept realisiert

werden, erläuterten die Reschl-Mitarbeiter Roland Köhler und Carolin Pröpper beim einleitenden Informationsabend am Freitag. Dabei präsentierten sie den rund 50 Besuchern im Rathaus eine Auflistung der Stärken und Schwächen beider Ortsteile. Dass Pfaffenhofen in landschaftlich reizvoller Lage liegt,

historische Bausubstanz noch vorhanden ist und auch einzelne Sanierungen schon vorgenommen wurden, bewerten die Städteplaner positiv. Auch dass Grundschule, Kindergärten, Feuerwehr und Sportstätten vorhanden sind,

zählen sie zu den Stärken. Ganz gut ist die Kommune aufgestellt bei der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs: Bäcker und Metzger, ein Lebensmittelmarkt und Feinkostgeschäft sind vorhanden. Negativ ist den Planern die bestehende Siedlungsstruktur, die Gestaltung der Ortseingänge

und der Gesamteindruck entlang der Ortsdurchfahrt in Pfaffenhofen aufgefallen.

Baulücken in den Wohngebieten und ein „architektonischer Wildwuchs“ in der Pfaffenhofener Ortsmitte gehören ebenso zu den Schwächen, wie ein leer stehendes Ladengeschäft in prominenter Lage und Gewerbeleerstand in

Weiler. Alle Ideen und Wünsche, die in der Planungswerkstatt erarbeitet wurden, werden „festgehalten, zusammengefasst und im Strategieplan kommuniziert“, versprach Roland Köhler den Werkstattmitarbeitern. Die Umsetzung sei aber Sache des Gemeinderats. Manche der aufgelisteten Wünsche seien auch sein Wunsch, sagte Bürgermeister Dieter Böhringer in der Schlussbesprechung.

Gemeinsam wolle man die Gemeinde weiterbringen. „Es war gut, dass wir das jetzt in Bewegung gebracht haben“. wst

 

Hintergrund

Der Gemeindeentwicklungsplan ist eine wichtige Grundlage für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP) des Gemeindeverwaltungsverbandes

Oberes Zabergäu. Und die umfassende Fortschreibung des über 20 Jahre alten FNP ist aus Sicht von Bürgermeister Dieter Böhringer „dringend erforderlich“.

Deshalb hat der Gemeinderat im Februar das Stuttgarter Stadtplanungsbüro Reschl mit der Ausarbeitung des „Strategieplans Pfaffenhofen 2030“ beauftragt. Rund 30.000 Euro investiert die Gemeinde dafür. wst

Bilder Planungswerkstatt:

Ansprechpartner

Gemeinde Pfaffenhofen

 

Bürgermeisteramt

Rodbachstraße 15

74397 Pfaffenhofen

 

Tel. 07046 / 9620-0

Fax 07046 / 9620-20

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